Klybeck Plus, Hydraulische Optimierung der FW-Erschliessung

Klybeck Plus, Hydraulische Optimierung der FW-Erschliessung

Das Areal Klybeck Plus erstreckt sich auf einer Fläche von 30 ha und schaut auf mehr als 150 Jahre Industriegeschichte zurück. In den nächsten Jahren wird das Areal zu einem Quartier mit gemischter Nutzung transformiert, mit einem Mix an alten und neuen Gebäuden.

Dies eröffnet die Chance, dank innovativen Ansätzen tiefe Rücklauftemperaturen für die Fernwärme Basel zu erreichen. Damit wird einerseits die Effizienz der geplanten Wärmepumpen auf der ARA Basel erhöht und anderseits der Transportaufwand und die Netzverluste reduziert.

Mit dem Konzept werden insbesondere die Kaskadierung (Versorgung des Areals aus dem Rücklauf der FW Basel) und neue Lösungen zur Bereitstellung des Trinkwarmwassers, wegen den Zirkulationsverlusten ein bekanntes Ärgernis vieler Fernwärmeversorgungen, untersucht. Dem Konzept vorangeht eine umfassende Literaturrecherche.

Kunde: IWB
Leistungen: Hydraulisches Konzept

Beimischstationen Universitätsspital und Biozentrum

Beimischstationen Universitätsspital und Biozentrum

Das USB und das neue Biozentrum erzeugen ihre Prozesswärme ab einer separaten Hochtemperaturleitung direkt vom Heizwerk Volta. Die Rücklauftemperatur aus der Prozesswärme ist für das in der Temperatur abgesenkte Netz zu hoch. Deshalb erhalten das USB und das Biozentrum vier Beimischstationen. Diese senken die Temperatur durch Beimischung von kälterem Wasser aus dem abgesenkten Netz.

Die Aufgabe ist wegen den engen räumlichen Verhältnissen sowie den Hydraulischen und Regeltechnik Anforderungen anspruchsvoll.

Kunde: IWB
Leistungen: Machbarkeitsstudie und Vorprojekt

Wärmeverbund ARA Worblental

Wärmeverbund ARA Worblental

Die IG WAWo mit den Ingenieurbüros Ryser Ingenieure AG, Durena AG und MEC wurde von der EBL nach dem Vorprojekt auch mit der planerischen Umsetzung des Projekts beauftragt.
Das Fernwärmenetz versorgt Teile der Stadt Bern und der Gemeinde Ittigen. Beginn der Wärmelieferung für die erste Etappe ist Ende 2022. Bis dahin werden 8 km Leitungen erstellt. Der Wärmeverkauf der ersten Etappe beträgt 25 GWh/a.
Energieträger sind zu mehr als 80% die Abwärme der Klärgasverstromung und des gereinigten Abwassers der ARA.

Kunde: EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Leistungen: Phasen 3 bis 5 nach SIA 108 (Projektierung bis Realisierung), stellvertretende Gesamtleitung und Fachplanung HLK

Kultur- und Sportzentrum (Kuspo), Pratteln

Kultur- und Sportzentrum (Kuspo), Pratteln

Das Kuspo wurde Ende der 80er erstellt. Mit dem Saal für 700 Personen und der 3-fach Turnhalle wird es für Veranstaltungen und von Vereinen rege genutzt. Die Gebäudetechnik (HLKSE) muss abnutzungsbedingt umfassend saniert werden. Dies erfolgt gestaffelt, um einen reduzierten Betrieb aufrechtzuerhalten. Der Abschluss der Sanierungen ist im Frühling 2022, so dass das Kuspo am eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in neuem Glanz bereitsteht.

Kunde: Gemeinde Pratteln
Leistungen: Phasen 3 bis 5 nach SIA 108 (Projektierung bis Realisierung), Gesamtleitung und Fachplanung HLK

Energieverbund Laufenburg

Energieverbund Laufenburg

Die ADEV gewann die Contracting-Ausschreibung der Gemeinde Laufenburg gegen namhafte Mitbewerber mit Unterstützung von MEC. Versorgt werden soll die Altstadt sowie das Gebiet um das Gesundheitszentrum Fricktal. Als Energieträger sind Rheinwasser und Holzschnitzel vorgesehen.

KundeADEV Ökowärme AG

LeistungenVorprojekt im Rahmen der Contractingausschreibung, Vorbereitung der Projektumsetzung

Kälteversorgung des Kantonsspitals Baselland Liestal

Kälteversorgung des Kantonspitals Baselland Liestal

Die Kälteversorgung des 6°C-Netzes erfolgt mit einer Absorptionskältemaschine, welche mit Hochtemperaturwärme aus dem Fernwärmenetz angetrieben wird. Weil die Hochtemperaturwärme bald nicht mehr verfügbar ist, wird die Kälteerzeugung erneuert und deren Kapazität auf die steigenden Bedürfnisse angepasst. MEC erarbeitete dazu ein Gesamtkonzept, welches die Redundanzanforderungen, die Entwicklung des Kältebedarfs für die Prozess- und Komfortkälte und den Ausbau der Abwärmenutzung berücksichtigt.

Kunde: Kantonsspital Baselland
Leistungen: Vorprojekt, Phasen 3 bis 5 nach SIA 108 (Projektierung bis Realisierung)

Fernwärmeheisswassernetz 170°C, Basel

Fernwärme-Heisswassernetz 170°C, Basel

Die Fernwärme Basel ist die grösste Fernwärme der Schweiz. Die IWB möchten bis Mitte der 20er Jahre die Temperatur im gesamten Netz absenken. Damit wird die Fernwärme auf den künftig geringeren Wärmebedarf und die niedrigeren Temperaturanforderungen ausgerichtet. Als erster Schritt wird die Absenkung am Teilnetz Kleinhüningen getestet, um daraus Schlüsse auf das gesamte Netz ziehen zu können.

Kunde: IWB
Leistungen: Beratung und fachliche Unterstützung der IWB

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